B5 | Bachelor-Auftragsprojekt
WS 2019/20
Tool­box for Living Vil­lage
WS 2019/20
Dozentin
Zuzana Tabač­ková
Typ
Auftragsprojekt
LV-Nr.
06361300 L05
Umfang
8 SWS / 12 ECTS
Raum
SE-RH 006 (Ate­lier)
Termine
ab 21.10.2019
mon­tags
14:00 – 18:00 Uhr
Titelbild: © Xu

Überall auf der Welt verlassen viele Menschen ihre Dörfer – nicht nur wegen der Aussicht auf ein besseres Leben in den Städten, sondern einfach, weil sie es müssen. Zu bleiben ist oft keine Option, da es an Arbeitsmöglichkeiten, notwendigen Ressourcen und am Zugang zu Dienstleistungen mangelt. Doch einige Gemeinschaften widersetzen sich und bauen auf ihre lokalen Ressourcen; sie nehmen die Entwicklung buchstäblich selbst in die Hand. So auch im Dorf Chayuan an der Grenze der chinesischen Provinzen Sichuan und Gansu, welches unser Partner und Fallbeispiel für dieses Studio-Projekt sein wird.

Mit dem Einsatz verschiedener partizipativer co-creation-Methoden werden wir gemeinsam Ideen für eine asset-basierte Dorfentwicklung erarbeiten. Dabei werden wir durch den Entwurfsprozess gemeinsam mögliche Antworten auf die folgenden Fragen suchen: Welche Möglichkeiten zur Unterstützung der ländlichen Bevölkerung sind erforderlich? Welche Rolle spielen Kultur, Bildung, Ernährung und Energieerzeugung bei der Entwicklung nachhaltiger ländlicher Gemeinschaften? Welche räumlichen Interventionen sind notwendig, um Prozesse zukunftsfähiger Veränderung zu ermöglichen? Welche kulturellen und planerischen Gemeinsamkeiten und Unterschiede gibt es zwischen China und Deutschland?

Während des Studios entwickeln die Studierenden eine Toolbox räumlicher Interventionen, die dann zur Planung der zukünftigen Entwicklung mit den Bewohnern des Dorfes Chayuan verwendet wird. Das Studioprojekt ist integraler Bestandteil eines größeren partizipativen Forschungs- und Designprojekts School in Community (SinC), das vom FG Städtebau und Siedlungswesen in Zusammenarbeit mit der Kyushu University (JP) durchgeführt wird.

Über­all auf der Welt ver­las­sen viele Men­schen ihre Dör­fer – nicht nur wegen der Aus­sicht auf ein bes­se­res Leben in den Städ­ten, son­dern ein­fach, weil sie es müs­sen. Zu blei­ben ist oft keine Option, da es an Arbeits­mög­lich­kei­ten, not­wen­di­gen Res­sour­cen und am Zugang zu Dienst­leis­tun­gen man­gelt. Doch einige Gemein­schaf­ten wider­set­zen sich und bauen auf ihre loka­len Res­sour­cen; sie neh­men die Ent­wick­lung buch­stäb­lich selbst in die Hand. So auch im Dorf Chayuan an der Grenze der chi­ne­si­schen Pro­vin­zen Sichuan und Gansu, wel­ches unser Part­ner und Fall­bei­spiel für die­ses Stu­dio-Pro­jekt sein wird.

Mit dem Ein­satz ver­schie­de­ner par­ti­zi­pa­ti­ver co-crea­tion-Metho­den wer­den wir gemein­sam Ideen für eine asset-basierte Dorf­ent­wick­lung erar­bei­ten. Dabei wer­den wir durch den Ent­wurfs­pro­zess gemein­sam mög­li­che Ant­wor­ten auf die fol­gen­den Fra­gen suchen: Wel­che Mög­lich­kei­ten zur Unter­stüt­zung der länd­li­chen Bevöl­ke­rung sind erfor­der­lich? Wel­che Rolle spie­len Kul­tur, Bil­dung, Ernäh­rung und Ener­gie­er­zeu­gung bei der Ent­wick­lung nach­hal­ti­ger länd­li­cher Gemein­schaf­ten? Wel­che räum­li­chen Inter­ven­tio­nen sind not­wen­dig, um Pro­zesse zukunfts­fä­hi­ger Ver­än­de­rung zu ermög­li­chen? Wel­che kul­tu­rel­len und pla­ne­ri­schen Gemein­sam­kei­ten und Unter­schiede gibt es zwi­schen China und Deutsch­land?

Wäh­rend des Stu­dios ent­wi­ckeln die Stu­die­ren­den eine Tool­box räum­li­cher Inter­ven­tio­nen, die dann zur Pla­nung der zukünf­ti­gen Ent­wick­lung mit den Bewoh­nern des Dor­fes Chayuan ver­wen­det wird. Das Stu­dio­pro­jekt ist inte­gra­ler Bestand­teil eines grö­ße­ren par­ti­zi­pa­ti­ven For­schungs- und Design­pro­jekts School in Com­mu­nity (SinC), das vom FG Städ­te­bau und Sied­lungs­we­sen in Zusam­men­ar­beit mit der Kyushu Uni­ver­sity (JP) durch­ge­führt wird.

Titelbild: © Xu
B5 | Bachelor-Auftragsprojekt

Tool­box for Living Vil­lage

Dozentin:
Zuzana Tabač­ková
Typ: Auftragsprojekt
Sprache: DE
LV-Nr.: 06361300 L05
Umfang: 8 SWS / 12 ECTS
Raum: SE-RH 006 (Ate­lier)
Termine: ab 21.10.2019
mon­tags
14:00 – 18:00 Uhr
Abbildung: © Xu

Überall auf der Welt verlassen viele Menschen ihre Dörfer – nicht nur wegen der Aussicht auf ein besseres Leben in den Städten, sondern einfach, weil sie es müssen. Zu bleiben ist oft keine Option, da es an Arbeitsmöglichkeiten, notwendigen Ressourcen und am Zugang zu Dienstleistungen mangelt. Doch einige Gemeinschaften widersetzen sich und bauen auf ihre lokalen Ressourcen; sie nehmen die Entwicklung buchstäblich selbst in die Hand. So auch im Dorf Chayuan an der Grenze der chinesischen Provinzen Sichuan und Gansu, welches unser Partner und Fallbeispiel für dieses Studio-Projekt sein wird.

Mit dem Einsatz verschiedener partizipativer co-creation-Methoden werden wir gemeinsam Ideen für eine asset-basierte Dorfentwicklung erarbeiten. Dabei werden wir durch den Entwurfsprozess gemeinsam mögliche Antworten auf die folgenden Fragen suchen: Welche Möglichkeiten zur Unterstützung der ländlichen Bevölkerung sind erforderlich? Welche Rolle spielen Kultur, Bildung, Ernährung und Energieerzeugung bei der Entwicklung nachhaltiger ländlicher Gemeinschaften? Welche räumlichen Interventionen sind notwendig, um Prozesse zukunftsfähiger Veränderung zu ermöglichen? Welche kulturellen und planerischen Gemeinsamkeiten und Unterschiede gibt es zwischen China und Deutschland?

Während des Studios entwickeln die Studierenden eine Toolbox räumlicher Interventionen, die dann zur Planung der zukünftigen Entwicklung mit den Bewohnern des Dorfes Chayuan verwendet wird. Das Studioprojekt ist integraler Bestandteil eines größeren partizipativen Forschungs- und Designprojekts School in Community (SinC), das vom FG Städtebau und Siedlungswesen in Zusammenarbeit mit der Kyushu University (JP) durchgeführt wird.

Überall auf der Welt verlassen viele Menschen ihre Dörfer – nicht nur wegen der Aussicht auf ein besseres Leben in den Städten, sondern einfach, weil sie es müssen. Zu bleiben ist oft keine Option, da es an Arbeitsmöglichkeiten, notwendigen Ressourcen und am Zugang zu Dienstleistungen mangelt. Doch einige Gemeinschaften widersetzen sich und bauen auf ihre lokalen Ressourcen; sie nehmen die Entwicklung buchstäblich selbst in die Hand. So auch im Dorf Chayuan an der Grenze der chinesischen Provinzen Sichuan und Gansu, welches unser Partner und Fallbeispiel für dieses Studio-Projekt sein wird.

Mit dem Einsatz verschiedener partizipativer co-creation-Methoden werden wir gemeinsam Ideen für eine asset-basierte Dorfentwicklung erarbeiten. Dabei werden wir durch den Entwurfsprozess gemeinsam mögliche Antworten auf die folgenden Fragen suchen: Welche Möglichkeiten zur Unterstützung der ländlichen Bevölkerung sind erforderlich? Welche Rolle spielen Kultur, Bildung, Ernährung und Energieerzeugung bei der Entwicklung nachhaltiger ländlicher Gemeinschaften? Welche räumlichen Interventionen sind notwendig, um Prozesse zukunftsfähiger Veränderung zu ermöglichen? Welche kulturellen und planerischen Gemeinsamkeiten und Unterschiede gibt es zwischen China und Deutschland?

Während des Studios entwickeln die Studierenden eine Toolbox räumlicher Interventionen, die dann zur Planung der zukünftigen Entwicklung mit den Bewohnern des Dorfes Chayuan verwendet wird. Das Studioprojekt ist integraler Bestandteil eines größeren partizipativen Forschungs- und Designprojekts School in Community (SinC), das vom FG Städtebau und Siedlungswesen in Zusammenarbeit mit der Kyushu University (JP) durchgeführt wird.

Fachgebiet Städtebau und Siedlungswesen | Prof. Angela Million | Institut für Stadt- und Regionalplanung | TU Berlin