Stadt ohne Bar­rie­ren – Soziale Infra­struk­tur

Pro­jekt­werk­statt | WS 2014/15
SE / 2 SWS / ECTS 3
Dozen­tin­nen: Leo­nie Rich­ter, Sabrina Har­zer
Raum: A072
1. Ter­min: Fr. 24.10.2014
10.00 – 14.00h


Die Schaf­fung von Bar­rie­re­frei­heit dient dem Ziel, allen Men­schen ein selbst­be­stimm­tes Leben und eine gleich­be­rech­tigte Teil­habe an allen Lebens­be­rei­chen zu ermög­li­chen.

Bar­rie­re­frei­heit ist dann erfolg­reich umge­setzt, wenn sich Men­schen ihren Fähig­kei­ten gemäß sowohl in ihrer Frei­zeit, in ihrer Woh­nung, ihrem direk­ten Wohn­um­feld, im Ver­kehr und im Stadt­raum bewe­gen, ori­en­tie­ren und agie­ren, als auch kom­mu­ni­zie­ren und infor­mie­ren kön­nen. Gestal­tung, ent­spre­chend der Anfor­de­rung des ‚design for all‘, umfasst viele Berei­che: ange­fan­gen von den bau­li­chen Vor­aus­set­zun­gen, über die Ver­kehrs­an­bin­dung, die Kom­mu­ni­ka­tion, die rich­tige Spra­che bis hin zur Beschriftung/​ Beschil­de­rung und Kenn­zeich­nung. In die­sem Semes­ter set­zen wir soziale Infra­struk­tur­ein­rich­tun­gen in den Fokus unse­rer Betrach­tun­gen. Soziale Infra­struk­tur för­dert Chan­cen­gleich­heit von Bürgern in Stadt und Region und trägt zu sozia­ler Gerech­tig­keit bei. Die plan­volle Berücksichtigung von sozia­ler Infra­struk­tur spie­gelt sich in wohn­ge­biets­be­zo­ge­ner Gesund­heits­ver­sor­gung, inte­grier­ter Stadt­quar­tiers­pla­nung und ande­ren wie­der. Es gibt zahl­rei­che Ein­rich­tun­gen, Dienste und Hil­fen Sozia­ler Infra­struk­tur, einige von ihnen wer­den wir im Laufe der Ver­an­stal­tung in den Blick neh­men. Soziale Infra­struk­tur soll für alle Men­schen erreich­bar und zugäng­lich sein, unterstützend hel­fen und die Auto­no­mie ach­ten und för­dern. Die Pro­jekt­werk­statt unter­sucht, wie dies in Städ­ten und Gemein­den umge­setzt wird und wer­den kann.

Ver­bes­sere deine eige­nen Stu­di­en­be­din­gun­gen! Wir erar­bei­ten ein Kon­zept wie Grup­pen­ar­beit an der TU für alle nach ihren Mög­lich­kei­ten gestal­tet wer­den kann. Beglei­tet wird der Kurs durch Fach­bei­träge von Gastreferent_​innen. Wie arbei­ten wir pro­jekt­ori­en­tiert und expe­ri­men­tell. Die Ver­an­stal­tungs­form ori­en­tiert sich dabei an der Arbeits­weise eines Stu­di­en­pro­jek­tes am ISR der TU Ber­lin. Im the­ma­ti­schen Rah­men, wer­den wir aus der inter­dis­zi­pli­nä­ren Exper­tise der Teil­neh­men­den ein Semes­ter­pro­jekt ablei­ten, in Grup­pen­ar­beit ein­zelne The­men­be­rei­che inten­si­vie­ren und abschlie­ßend ein gemein­sa­mes Ergeb­nis erar­bei­ten und ggf. öffent­lich­keits­wirk­sam prä­sen­tie­ren. Der Kurs wird beglei­tet durch Gast­vor­träge von Exper­tIn­nen aus Wis­sen­schaft und Pra­xis
sowie Kurz­ex­kur­sio­nen in und im nahen Umland Ber­lins.

Diese Ver­an­stal­tung kann sowohl im freien Wahl­be­reich als auch als Zusatz­mo­dul ange­rech­net wer­den. Wei­tere Ter­mine sind: 07.11, 21.11, 12.12, 09.01, 23.01 und 06.02. Offen für alle Fach­rich­tun­gen und Semes­ter.