Schule und Stadt­ent­wick­lung | WS 2011/12

Bache­lor The­sis­pro­jekt
Dozen­tin: Prof. Dr. Angela Uttke
Modul: BA5 SRP
Umfang: 4 SWS
Ver­an­stal­tungs­typ: PJ


Seit den Ergeb­nis­sen der Pisa-Stu­dien wird in Deutsch­land wie­der eine ver­stärkte Debatte um die Rolle von Bil­dung für Kin­der und Jugend­li­che geführt. Der Zugang zu hoch­wer­ti­gen und indi­vi­du­el­len Bil­dungs­an­ge­bo­ten wird als ent­schei­dende Vor­aus­set­zung für die Durch­läs­sig­keit und soziale Beweg­lich­keit unse­rer Gesell­schaft gese­hen. Dabei stel­len die Kom­mu­nen mit ihren Bil­dungs­stand­or­ten in den Quar­tie­ren die grund­le­gen­den Rah­men­be­din­gun­gen des Leh­rens und Ler­nens. In der aktu­el­len Dis­kus­sion um Bil­dung und Stadt­ent­wick­lung kris­tal­li­siert sich her­aus, dass Bil­dungs­ein­rich­tun­gen – allen voran Schu­len – sowohl klein­räu­mige Inter­ak­ti­ons­mög­lich­kei­ten im Stadt­teil bie­ten, als auch „Leucht­türme“ in der Außen­wahr­neh­mung dar­stel­len kön­nen. Sie sind zen­trale Anker soge­nann­ter Bil­dungs­land­schaf­ten.
Im Rah­men des The­ses­pro­jek­tes ist die Ana­lyse von inhalt­li­chen und räum­li­chen Schnitt­stel­len und Wech­sel­wir­kun­gen von Bil­dung in der Stadt­ent­wick­lung und im Städ­te­bau anhand des Neu­köll­ner Quar­tiers „Donau­straße Nord“ sys­te­ma­tisch her­aus­zu­ar­bei­ten. Der Fokus liegt dabei auf Schu­len als Stadt­bau­stein, Insti­tu­tion und Akteur im Stadt­teil. Anhand des Bei­spiels sol­len erste Schluss­fol­ge­run­gen gezo­gen wer­den, wie sich die Bezie­hung zwi­schen Schule und Stadt posi­tiv gestal­ten lässt sowohl inhalt­lich als auch städ­te­bau­lich. Damit wird auch eine Basis für eine wei­tere Beschäf­ti­gung im Rah­men von The­sis­ar­bei­ten geschaf­fen.
Die Ver­an­stal­tung fin­det in Koope­ra­tion mit der Lehr­ver­an­stal­tung „shared school – shared city?“ des Fach­ge­bie­tes Ent­wer­fen und Kon­stru­ie­ren, Woh­nungs­bau und Kul­tur­bau­ten (Prof. Susanne Hof­mann) statt.