REAL­LA­BOR :: Innen­stadt + Smart Retail

M3 | Mas­ter-Auf­trags­pro­jekt
Dozen­tin: Laura Cal­bet i Elias
LV-Nr.: 06361300 L22
Umfang: 8 SWS / 12 ECTS
Ver­an­stal­tungs­typ: Pro­jekt­se­mi­nar
1. Ter­min: 21.04.2016 (nach Pro­jekt­ver­gabe)
Don­ners­tags 14.00 – 16.00h
Raum: SE-RH 006 (Ate­lier)


Die jüngste Ver­brei­tung von Lie­fer­diens­ten im Lebens­mit­tel­be­reich ist in Ber­lin unüber­seh­bar. Super­markt­ket­ten, Dis­coun­ter und Bio­märkte rin­gen um digi­tale Kun­den. Obwohl noch wenige beim Ein­kauf von Lebens­mit­teln auf den E‑Commerce zurück­grei­fen, wei­sen der Erfolg von Lie­fer­dienste in ande­ren Län­dern und die unauf­halt­same Zunahme des online-shop­pings in Deutsch­land auf einen künf­ti­gen Wan­del des Ein­kaufs­ver­hal­tens, auch für fri­sche Waren. Alle diese Ver­än­de­run­gen haben räum­li­che Fol­gen, die einer funk­tio­nel­len und gestal­te­ri­schen Aus­ein­an­der­set­zung bedür­fen.
Aus­ge­hend von die­ser Ent­wick­lung, setzt sich das Pro­jekt mit der Funk­ti­ons­weise die­ser Dienste und dem Ein­kaufs­ver­hal­ten aus­ein­an­der und mit den Chan­cen und Risi­ken, die diese Pro­zesse für den stand­ort­be­zo­ge­nen Han­del und die Nah­ver­sor­gung ber­gen. Wel­che Bedürf­nisse hat die Stand­ort­ge­stal­tung von digi­tal-gepräg­tem Lebens­mit­tel­ein­zel­han­del und ihrer wach­sen­den Logis­tik? Inwie­fern kön­nen kleine regio­nale Pro­du­zen­ten und alter­na­tive (Lebensmittel‑)Anbieter von der Ent­wick­lung pro­fi­tie­ren? Wie sieht die künf­tige Stadt als Ort der Pro­duk­tion und Zustel­lung von Lebens­mit­teln aus? Mög­li­che räum­li­che Aus­wir­kun­gen sol­len abge­lei­tet und mit einem hohen Abs­trak­ti­ons­grad gestal­te­risch began­gen wer­den.
Die Ver­an­stal­tung fin­det als Teil des Wis­sens­netz­werk Stadt und Han­del, wel­che sich unter dem Motto REAL­LA­BOR :: Innen­stadt + Smart Retail im Stu­di­en­pro­jekt 2016 mit Fra­gen an der Schnitt­stelle zwi­schen inner­städ­ti­scher Raum und Digi­ta­li­sie­rung des Han­dels aus­ein­an­der­set­zen wird. Am REAL­LA­BOR wer­den sechs Uni­ver­si­tä­ten mit unter­schied­li­cher dis­zi­pli­nä­rer Aus­rich­tung teil­neh­men.
Grund­la­gen­kennt­nisse des Ent­wer­fens und der Plan­dar­stel­lung wer­den vor­aus­ge­setzt.
Für die Digi­ta­li­sie­rung regio­na­ler Anbie­ter­struk­tu­ren sind Grund­kennt­nisse sozi­al­wis­sen­schaft­li­cher Stadt­for­schung (ggf. auch GIS) wich­tig. Das Auf­trags­pro­jekt setzt ein fort­ge­schrit­te­nes MA-Stu­dium vor­aus und basiert auf einer hohen Eigen­stän­dig­keit der Stu­die­ren­den.