Räum­li­che Inter­ven­tio­nen – für eine alternde Bevöl­ke­rung in Ber­lin | WS 2014/15
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Umfang
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Titelbild:

Kern­se­mi­nar Städ­te­bau
MA_SRP 5 / SE / 4 SWS
Dozen­tin: Prof. Dr.-Ing. Andrea Benze
Raum: SE-RH 006 (Ate­lier)
LV Nr.: 06361300 L26
1. Ter­min: Mi. 22.10.2014
Mitt­wochs 10.00 – 14.00h


Eine Quer­schnitts­un­ter­su­chung.
Der demo­gra­phi­sche Wan­del wird inzwi­schen medial breit dis­ku­tiert. Die Bei­träge schwan­ken zwi­schen Schre­ckens­sze­na­rien mit Schlag­wör­tern wie „Über­al­te­rung“ und „Methu­sa­lem-Kom­plott“ (Schirma­cher) oder als Hand­lungs­auf­for­de­rung mit Begrif­fen wie „Best-Agers“ und „Sil­ver Sur­fers“. Sie ver­wei­sen auf unter­schied­li­che aktive Lebens­stile im Alter und appel­lie­ren an die Mobi­li­sie­rung von Sozi­al­ka­pi­tal durch ehren­amt­lich aktive Senio­ren. Gleich­zei­tig ber­gen sie die Gefahr, nor­ma­tiv zu wer­den. Demgegenüber wird im städ­te­bau­li­chen Fach­dis­kurs das Thema oft auf die Aspekte Mobi­li­tät und Zugäng­lich­keit redu­ziert. Und in inter­dis­zi­pli­nä­ren Aus­ein­an­der­set­zun­gen zum Thema Altern wird der mate­ri­elle Aspekt des Rau­mes meis­tens nicht behan­delt.
Inner­halb des Mas­ter­se­mi­nars soll das Thema Stadt­ent­wick­lung für eine alternde Bevöl­ke­rung in Ber­lin breit gefasst wer­den, um sei­nen unter­schied­li­chen Facet­ten gerecht zu wer­den. Dabei geht es sowohl um inter­dis­zi­pli­näre Auf­wei­tun­gen wie auch trans­dis­zi­pli­näre Ver­schie­bun­gen. Per­sön­li­che, all­tags­prak­ti­sche und wis­sen­schaft­li­che Per­spek­ti­ven des Alterns aus unter­schied­li­chen Dis­zi­pli­nen sol­len betrach­tet wer­den, um Vor­schläge für ange­nehme Lebens­si­tua­tio­nen (nicht nur) für ältere Men­schen in der Stadt zu schaf­fen. Ent­lang eines räum­li­chen Quer­schnitts durch Ber­lin wer­den unter­schied­li­che städ­ti­sche Situa­tio­nen sicht­bar, die Aus­gangs­punkt der Unter­su­chun­gen sind. Neben der theo­re­ti­schen Aus­ein­an­der­set­zung mit dem Thema durch Impuls­vor­träge, Grup­pen­dis­kus­sio­nen und Kurz­vor­stel­lun­gen durch die Stu­die­ren­den, sol­len ana­ly­ti­sche und intui­tive Kar­tie­run­gen sowie räum­li­che Entwürfe zu ver­schie­de­nen Situa­tio­nen inner­halb Ber­lins gemacht wer­den.
Mög­li­che The­men sind: Close-up Lebens­wel­ten älte­rer Bürger, gewon­nen durch qua­li­ta­tive Inter­views; Per­sön­li­che Raum­tak­ti­ken von Senio­ren zur Ver­bes­se­rung der Lebens­qua­li­tät; Wahr­neh­mungs­wel­ten: ange­nehme Orte; Raum­tak­ti­ken und Orga­ni­sa­ti­ons­struk­tu­ren von Grup­pen zur Selbst­hilfe; Nach­bar­schaf­ten; Teil­ha­be­mög­lich­kei­ten an der Stadt­ent­wick­lung; Ver­net­zun­gen im Stadt­raum; Ent­wick­lung hybri­der städ­ti­scher Situa­tio­nen Das Semi­nar wird in deut­scher Spra­che abge­hal­ten und kann Impuls­vor­träge in eng­li­scher Spra­che ent­hal­ten.

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Räum­li­che Inter­ven­tio­nen – für eine alternde Bevöl­ke­rung in Ber­lin | WS 2014/15

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Fachgebiet Städtebau und Siedlungswesen | Prof. Angela Million | Institut für Stadt- und Regionalplanung | TU Berlin