Radi­cal Map­ping as Design for Urban Resi­li­ence
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M1/2 | Mas­ter-Stu­di­en­pro­jekt
Dozen­tin­nen: Prof. Angela Mil­lion, Zuzana Taback­ova
LV-Nr.: 06361300 L21
Umfang: 8 SWS / 12 ECTS
Ver­an­stal­tungs­typ: Pro­jekt­se­mi­nar
Spra­che: Deutsch/​Englisch
Raum: B 224
1. Ter­min: 18.10.2017
don­ners­tags 14:00 – 18.00h


Kar­ten bil­den nicht nur Rea­li­tät ab – sie schaf­fen sie. Sie reflek­tie­ren und ver­ewi­gen Macht­ver­hält­nisse und sind seit jeher poli­ti­sche Instru­mente, die unser Ver­ständ­nis der Welt beein­flus­sen. Im zeit­ge­nös­si­schen Rin­gen um neue Lösun­gen für städ­ti­sche Pro­bleme wer­den, um den sozio­öko­lo­gi­schen Wan­del hin zu einem gerech­te­ren und umwelt­be­wuss­te­ren Wan­del vor­an­zu­trei­ben, Kar­ten auf ver­schie­dene Weise und von einer Viel­zahl von Akteu­ren ein­ge­setzt. Der Sta­tus quo wird hier durch­aus hin­ter­fragt und Alter­na­ti­ven neu­ge­stal­tet. Das Map­ping ist damit nicht nur ein Werk­zeug, um orts­bil­dende Prak­ti­ken zu zu erfas­sen und zu reflek­tie­ren, son­dern ist selbst ein Mit­tel, um Räume und soziale Bezie­hun­gen zu gestal­ten. Im Zusam­men­ar­beit mit loka­len Akteu­ren wird im Stu­di­en­pro­jekt das Poten­zial von Map­ping als Werk­zeug für kol­lek­ti­ves Visio­nie­ren erkun­det: Wel­ches Poten­zial hat Map­ping für zivil­ge­sell­schaft­li­che Initia­ti­ven im Hin­sicht auf Koope­ra­tion und Trans­for­ma­tion hin zu gerech­ten Nach­bar­schaf­ten? Wel­ches Wis­sen kann man durch Map­ping geschaf­fen wer­den? Wel­che Bedürf­nisse und Wün­sche kann Map­ping auf­de­cken? Ist Map­ping zugäng­lich für alle und sind Kar­ten les­bar für alle? Wel­che Rolle spie­len neue (und alte) Tech­no­lo­gien und wie kön­nen die sinn­voll im Ansatz ein­ge­bracht sein? Wel­ches Poten­zial hat Map­ping als Ent­wurfs­werk­zeug? Haben Kar­ten die Macht die Zukunft zu gestal­ten? Und was ist die Rolle der Pla­ne­rIn­nen – wel­che Fähig­kei­ten wer­den benö­tigt? Durch inno­va­tive Dar­stel­lungs­for­men wer­den Aktions‑, Bünd­nis­stra­te­gien sowie Ent­wurfs­stra­te­gien ent­wi­ckelt und Zukunfts­vi­sio­nen kol­la­bo­ra­tiv gestal­tet.
Die Ver­an­stal­tung ist Teil des Koope­ra­ti­ons­pro­jekts „Fach­li­cher Nach­wuchs ent­wirft Zukunft“, wel­ches sich unter dem Motto „Die rebel­li­sche Stadt“ im Stu­di­en­pro­jekt 2018 mit Fra­gen der kom­mu­na­len Selbst­ver­wal­tung und loka­len Mit­be­stim­mung aus­ein­an­der­set­zen wird. An dem Stu­di­en­pro­jekt wer­den elf Uni­ver­si­tä­ten und Fach­hoch­schu­len aus Deutsch­land teil­neh­men.
Die Ver­an­stal­tung wird in Koope­ra­tion mit LABOR K und dem For­schungs­pro­jekt „Map­ping for Change? Cri­ti­cal car­to­gra­phy approa­ches to drive socio-envi­ron­men­tal urban trans­for­ma­ti­ons“ durch­ge­führt.
Grund­la­gen­kennt­nisse des Ent­wer­fens und der Plan­dar­stel­lung wer­den vor­aus­ge­setzt. Ebenso sind Grund­kennt­nisse sozi­al­wis­sen­schaft­li­cher Stadt­for­schung wich­tig.

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Radi­cal Map­ping as Design for Urban Resi­li­ence

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Fachgebiet Städtebau und Siedlungswesen | Prof. Angela Million | Institut für Stadt- und Regionalplanung | TU Berlin