Map­ping das Hobrecht­sche Ber­lin II – Fin­ding Hobrecht auf der Karl-Marx-Straße | SS 2012
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Städ­te­bau­li­ches Ent­wer­fen | Steg­reif (SE)

Dozen­tIn­nen: Prof. Dr. Angela Uttke, Andreas Brück, Anna Juliane Hein­rich

Koope­ra­ti­ons­part­ner: Albrecht-Dürer-Gym­na­sium, Aktion! KMS, JAS Jugend Archi­tek­tur Stadt e.V.


Vor 150 Jah­ren hat James Hobrecht die Erwei­te­rungs­pläne für Ber­lin prä­sen­tiert: radi­kal, ein­fach, ein­präg­sam … mit Blö­cken, Stra­ßen und Plät­zen. Das Böh­mi­sche Dorf Neu­kölln wurde von den Ideen Hobrechts über­schrie­ben und durch Bau­ten und Men­schen zu dem Ber­lin, wie wir es heute ken­nen. 

Den­noch kann diese Stadt unter­schied­lich betrach­tet und gele­sen wer­den. Ein ein­deu­ti­ger Punkt auf dem Stadt­plan ist in Rea­li­tät viel­schich­tig, sub­jek­tiv und ein­zig­ar­tig. Gebäude, Stra­ßen und Frei­räume –  die Hard­ware der Stadt – bestim­men seine Form, aber gleich­zei­tig wir­ken an einem Ort – als Soft­ware der Stadt – Bewoh­ner mit ihrem Han­deln und Tun. Die ana­ly­ti­sche und künst­le­ri­sche Methode des Map­ping beruht genau auf die­ser Erkennt­nis und for­ciert eine dif­fe­ren­zier­ten Wahr­neh­mung der räum­li­chen und ästhe­ti­schen, tem­po­rä­ren und pro­gram­ma­ti­schen, sozia­len und gesell­schaft­li­chen Funk­tion von Raum. Je nach Sicht­weise las­sen sich eine Viel­zahl von Orten an einem Ort ent­de­cken.

Im Rah­men des Schü­ler-Stu­den­ten-Work­shops soll das Hobrecht­sche Ber­lin in Rela­tion zur gewach­se­nen, dörf­li­chen Struk­tur Rix­dorfs ent­lang der Karl-Marx-Straße auf­ge­spürt und visu­ell fest­ge­hal­ten wer­den –- in Kar­ten, Fotos, Model­len etc.. Im Span­nungs­feld zwi­schen Dorf und Metro­pole, wird fol­gende Fra­gen nach­ge­gan­gen:

  • Wel­che his­to­ri­schen Schich­ten kön­nen in dem Stadt­teil Neu­kölln und ent­lang der Karl-Marx-Straße ent­deckt wer­den (Hard­ware)? 
  • Wie wer­den die Räume genutzt und durch die Men­schen ange­eig­net (Soft­ware)? 

Schluss­end­lich geht es auch darum, über Inter­ven­tio­nen Hobrecht in Ber­lin sicht­bar zu machen. 

  • Wel­che tem­po­rä­ren Inter­ven­tio­nen machen das mög­lich? 
  • Wie kön­nen diese Inter­ven­tion über Ver­än­de­rung und Über­spit­zung das gewohnte Bild von bestimm­ten Orten ver­än­dern, sodass wir bewusst auf­merk­sam auf sie wer­den? 

Stu­die­rende der TU Ber­lin und Schü­ler der 9. Klasse des Albrecht-Dürer-Gym­na­si­ums wer­den in Teams die KMS und Umge­bung gemein­sam ent­de­cken, ana­ly­sie­ren und visua­li­sie­ren sowie Inter­ven­tio­nen zur Sicht­bar- und Erleb­bar­ma­chung pla­nen. Eine oder mehre Inter­ven­tio­nen wer­den im Raum erprobt und doku­men­tiert. Alle Ergeb­nisse wer­den in Pla­ka­ten und Model­len für die Aus­stel­lung wäh­rend der Ver­an­stal­tung 24h-Neu­kölln auf­be­rei­tet.

Ergeb­nisse
Die Ergeb­nisse des Work­shops sind in fol­gen­der Bro­schüre fest­ge­hal­ten: http://​www​.aktion​-kms​.de/​f​i​l​e​s​/​s​c​h​u​e​l​e​r​w​o​r​k​s​h​o​p​s​_​2​0​1​2.pdf
For­schungs­pro­jekt
DFG Vom Wert und Wer­den des Hobrecht­schen Ber­lins
 

Titelbild:

Map­ping das Hobrecht­sche Ber­lin II – Fin­ding Hobrecht auf der Karl-Marx-Straße | SS 2012

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Fachgebiet Städtebau und Siedlungswesen | Prof. Angela Million | Institut für Stadt- und Regionalplanung | TU Berlin