M1/2 | Master-Studienprojekt
WS 2020/21
Stadt­neu­grün­dung Rhei­ni­sches Revier! (MA)
Johan­nes- Göderitz-Wettbewerb
WS 2020/21
Dozentinnen
Prof. Angela Million
Dr. Grit Bürgow
Typ
Projektseminar
LV-Nr.
06361300 L21
Umfang
4 SWS / 12 ECTS
Format
ab 09.11.2020
Ple­num
mon­tags 14:00 – 18:00 Uhr
@
Kon­sul­ta­tio­nen
in Klein­grup­pen nach Mög­lich­keit im Ate­lier (SE-RH 006)
Titelbild: © städtebau | RWTH Aachen

Hybridsemester — Hinweise

Der Zeit­raum für die Pro­jekt­wahl endete Do. 29.10. – 18h. Sofern Sie einen Platz erhal­ten haben, mel­den Sie sich nach Bekannt­gabe bitte über die­sen ISIS-Kurs an.
 


 

Aufgrund der dynamischen Entwicklungen kann sich die Lage jederzeit und kurzfristig ändern. Verfolgen Sie daher bitte stets die aktuellen Informationen des TU Krisenstabs.

Die „größte Landschaftsbaustelle Europas“ – die grenzüberschreitende Region zwischen Köln, Aachen, Maastricht und Lüttich – soll zu einer Modellregion für einen nachhaltigen Strukturwandel in einer polyzentrischen Stadtlandschaft umgebaut werden und im Zuge dessen eine neue Stadt für 50.000 Einwohner gebaut werden. Nicht nur der politische Beschluss zum Ausstieg aus der Braunkohleförderung, sondern auch anhaltende Stadt-Land-Wanderungen und akuter Wohnraummangel stellen das Rheinische Revier vor enorme Herausforderungen. Vor diesem Hintergrund wird die Neugründung einer Stadt diskutiert.

Im Rheinischen Revier bietet sich durch die Flächenumwidmung des auslaufenden Braunkohletagebaus die Chance, wesentliche Zukunftsfragen wie etwa die Entwicklung neuer Mobilitätskonzepte, den Umgang mit dem Klimawandel, neue Möglichkeiten durch die fortschreitende Digitalisierung und die Erprobung innovativer baulich-räumlicher Konzepte eine neue Stadt in einer besonderen Lage beispielhaft zu planen. Ein vorbildhafter Umgang mit Flächenverbrauch, Verkehrswende, Stoffwende (also der Abkehr von fossilen zu regenerativen Energieträgern) und zu schließender Ressourcenkreisläufe kann hierbei ganzheitlich konzipiert und erprobt werden.


Johannes-Göderitz-Wettbewerb – Studentischer Ideenwettbewerb

Die Aufgabe des Johannes-Göderitz-Wettbewerbs besteht in der Konzeption und dem Entwurf einer neuen Stadt und deren Bausteinen. Anhand bereits diskutierter und neu aufzustellender Leitlinien und Entwicklungsprinzipien sollen Lösungen für eine Stadt in einem ehemaligen Braunkohletagebau gefunden werden.

Es ist eine Analyse des Standorts vorzunehmen, aus der Zielvorgaben, eine Programmierung und ein Leitbild für die neue Stadt zu entwickeln sind. Der zu erstellende städtebauliche Masterplan soll Antworten auf aktuelle Themen in der Stadtentwicklung geben. Dabei sollten Themenbereiche, die als identitätsstiftend und für eine Alleinstellung der Stadt hilfreich sind, hervorgehoben und entsprechend vertieft ausgearbeitet werden. Insgesamt ist auf einen zukunftsorientierten Umgang bezüglich der gesellschaftlichen und technologischen Entwicklung zu achten. Dabei sollen konzeptionelle Kopplungen für eine nachhaltigere Stadtentwicklung in Betracht gezogen werden (z. B. Öffentlicher Raum + Digitalisierung + Vernetzung; Logistik + Produktion + Vertrieb/Handel; Kultur + Bildung + Lernlandschaften).

Ziel: Im Rahmen des Johannes-Göderitz-Wettbewerbs sollen Entwicklungsprinzipien und Leitlinien einer Stadtneugründung für ca. 50.000 Einwohner entwickelt und in ein städtebauliches Konzept überführt werden. Maßgeblich für die Qualität der neuen Stadt sind ein hohes Maß an Eigenständigkeit und Autonomie. Die neue Stadt soll neben einer alleinstellenden Stadtidee mit großem Identifizierungspotenzial möglichst alle Funktionen einer vollwertigen Stadt erfüllen.

Polyzentrische Stadtregionen gelten im wissenschaftlichen Diskurs als das nachhaltigste Modell der Raumentwicklung. Der Entwurf für die neue Stadt soll den Nachweis erbringen, dass die Idee einer polyzentrischen Stadtlandschaft im Rheinischen Revier konkret umgesetzt werden kann. Die überzeugendsten Konzepte werden in den weiteren Prozess der räumlichen Entwicklung des Rheinischen Reviers eingespeist.


 

Im Rahmen des Projektes werden in Kleingruppen Beiträge für den Johannes-Göderitz-Wettbewerb erarbeitet werden. Das Lehrprojekt ist zugleich Bestandteil des Projektes Die Post-Pandemische Stadt gefördert durch die Nationale Stadtentwicklungspolitik – Fachlicher Nachwuchs entwirft Zukunft.

Das Projekt findet in Kooperation mit dem gleichnamigen Bachelorprojekt des Fachgebietes statt.

Titelbild: © städtebau | RWTH Aachen
M1/2 | Master-Studienprojekt

Stadt­neu­grün­dung Rhei­ni­sches Revier! (MA)

Johan­nes- Göderitz-Wettbewerb

Dozentinnen:
Prof. Angela Million
Dr. Grit Bürgow
Typ: Projektseminar
Sprache: DE / EN
LV-Nr.: 06361300 L21
Umfang: 4 SWS / 12 ECTS
Raum:
Termine:
Abbildung: © städtebau | RWTH Aachen

Die „größte Landschaftsbaustelle Europas“ – die grenzüberschreitende Region zwischen Köln, Aachen, Maastricht und Lüttich – soll zu einer Modellregion für einen nachhaltigen Strukturwandel in einer polyzentrischen Stadtlandschaft umgebaut werden und im Zuge dessen eine neue Stadt für 50.000 Einwohner gebaut werden. Nicht nur der politische Beschluss zum Ausstieg aus der Braunkohleförderung, sondern auch anhaltende Stadt-Land-Wanderungen und akuter Wohnraummangel stellen das Rheinische Revier vor enorme Herausforderungen. Vor diesem Hintergrund wird die Neugründung einer Stadt diskutiert.

Im Rheinischen Revier bietet sich durch die Flächenumwidmung des auslaufenden Braunkohletagebaus die Chance, wesentliche Zukunftsfragen wie etwa die Entwicklung neuer Mobilitätskonzepte, den Umgang mit dem Klimawandel, neue Möglichkeiten durch die fortschreitende Digitalisierung und die Erprobung innovativer baulich-räumlicher Konzepte eine neue Stadt in einer besonderen Lage beispielhaft zu planen. Ein vorbildhafter Umgang mit Flächenverbrauch, Verkehrswende, Stoffwende (also der Abkehr von fossilen zu regenerativen Energieträgern) und zu schließender Ressourcenkreisläufe kann hierbei ganzheitlich konzipiert und erprobt werden.


Johannes-Göderitz-Wettbewerb – Studentischer Ideenwettbewerb

Die Aufgabe des Johannes-Göderitz-Wettbewerbs besteht in der Konzeption und dem Entwurf einer neuen Stadt und deren Bausteinen. Anhand bereits diskutierter und neu aufzustellender Leitlinien und Entwicklungsprinzipien sollen Lösungen für eine Stadt in einem ehemaligen Braunkohletagebau gefunden werden.

Es ist eine Analyse des Standorts vorzunehmen, aus der Zielvorgaben, eine Programmierung und ein Leitbild für die neue Stadt zu entwickeln sind. Der zu erstellende städtebauliche Masterplan soll Antworten auf aktuelle Themen in der Stadtentwicklung geben. Dabei sollten Themenbereiche, die als identitätsstiftend und für eine Alleinstellung der Stadt hilfreich sind, hervorgehoben und entsprechend vertieft ausgearbeitet werden. Insgesamt ist auf einen zukunftsorientierten Umgang bezüglich der gesellschaftlichen und technologischen Entwicklung zu achten. Dabei sollen konzeptionelle Kopplungen für eine nachhaltigere Stadtentwicklung in Betracht gezogen werden (z. B. Öffentlicher Raum + Digitalisierung + Vernetzung; Logistik + Produktion + Vertrieb/Handel; Kultur + Bildung + Lernlandschaften).

Ziel: Im Rahmen des Johannes-Göderitz-Wettbewerbs sollen Entwicklungsprinzipien und Leitlinien einer Stadtneugründung für ca. 50.000 Einwohner entwickelt und in ein städtebauliches Konzept überführt werden. Maßgeblich für die Qualität der neuen Stadt sind ein hohes Maß an Eigenständigkeit und Autonomie. Die neue Stadt soll neben einer alleinstellenden Stadtidee mit großem Identifizierungspotenzial möglichst alle Funktionen einer vollwertigen Stadt erfüllen.

Polyzentrische Stadtregionen gelten im wissenschaftlichen Diskurs als das nachhaltigste Modell der Raumentwicklung. Der Entwurf für die neue Stadt soll den Nachweis erbringen, dass die Idee einer polyzentrischen Stadtlandschaft im Rheinischen Revier konkret umgesetzt werden kann. Die überzeugendsten Konzepte werden in den weiteren Prozess der räumlichen Entwicklung des Rheinischen Reviers eingespeist.


 

Im Rahmen des Projektes werden in Kleingruppen Beiträge für den Johannes-Göderitz-Wettbewerb erarbeitet werden. Das Lehrprojekt ist zugleich Bestandteil des Projektes Die Post-Pandemische Stadt gefördert durch die Nationale Stadtentwicklungspolitik – Fachlicher Nachwuchs entwirft Zukunft.

Das Projekt findet in Kooperation mit dem gleichnamigen Bachelorprojekt des Fachgebietes statt.

Die „größte Landschaftsbaustelle Europas“ – die grenzüberschreitende Region zwischen Köln, Aachen, Maastricht und Lüttich – soll zu einer Modellregion für einen nachhaltigen Strukturwandel in einer polyzentrischen Stadtlandschaft umgebaut werden und im Zuge dessen eine neue Stadt für 50.000 Einwohner gebaut werden. Nicht nur der politische Beschluss zum Ausstieg aus der Braunkohleförderung, sondern auch anhaltende Stadt-Land-Wanderungen und akuter Wohnraummangel stellen das Rheinische Revier vor enorme Herausforderungen. Vor diesem Hintergrund wird die Neugründung einer Stadt diskutiert.

Im Rheinischen Revier bietet sich durch die Flächenumwidmung des auslaufenden Braunkohletagebaus die Chance, wesentliche Zukunftsfragen wie etwa die Entwicklung neuer Mobilitätskonzepte, den Umgang mit dem Klimawandel, neue Möglichkeiten durch die fortschreitende Digitalisierung und die Erprobung innovativer baulich-räumlicher Konzepte eine neue Stadt in einer besonderen Lage beispielhaft zu planen. Ein vorbildhafter Umgang mit Flächenverbrauch, Verkehrswende, Stoffwende (also der Abkehr von fossilen zu regenerativen Energieträgern) und zu schließender Ressourcenkreisläufe kann hierbei ganzheitlich konzipiert und erprobt werden.


Johannes-Göderitz-Wettbewerb – Studentischer Ideenwettbewerb

Die Aufgabe des Johannes-Göderitz-Wettbewerbs besteht in der Konzeption und dem Entwurf einer neuen Stadt und deren Bausteinen. Anhand bereits diskutierter und neu aufzustellender Leitlinien und Entwicklungsprinzipien sollen Lösungen für eine Stadt in einem ehemaligen Braunkohletagebau gefunden werden.

Es ist eine Analyse des Standorts vorzunehmen, aus der Zielvorgaben, eine Programmierung und ein Leitbild für die neue Stadt zu entwickeln sind. Der zu erstellende städtebauliche Masterplan soll Antworten auf aktuelle Themen in der Stadtentwicklung geben. Dabei sollten Themenbereiche, die als identitätsstiftend und für eine Alleinstellung der Stadt hilfreich sind, hervorgehoben und entsprechend vertieft ausgearbeitet werden. Insgesamt ist auf einen zukunftsorientierten Umgang bezüglich der gesellschaftlichen und technologischen Entwicklung zu achten. Dabei sollen konzeptionelle Kopplungen für eine nachhaltigere Stadtentwicklung in Betracht gezogen werden (z. B. Öffentlicher Raum + Digitalisierung + Vernetzung; Logistik + Produktion + Vertrieb/Handel; Kultur + Bildung + Lernlandschaften).

Ziel: Im Rahmen des Johannes-Göderitz-Wettbewerbs sollen Entwicklungsprinzipien und Leitlinien einer Stadtneugründung für ca. 50.000 Einwohner entwickelt und in ein städtebauliches Konzept überführt werden. Maßgeblich für die Qualität der neuen Stadt sind ein hohes Maß an Eigenständigkeit und Autonomie. Die neue Stadt soll neben einer alleinstellenden Stadtidee mit großem Identifizierungspotenzial möglichst alle Funktionen einer vollwertigen Stadt erfüllen.

Polyzentrische Stadtregionen gelten im wissenschaftlichen Diskurs als das nachhaltigste Modell der Raumentwicklung. Der Entwurf für die neue Stadt soll den Nachweis erbringen, dass die Idee einer polyzentrischen Stadtlandschaft im Rheinischen Revier konkret umgesetzt werden kann. Die überzeugendsten Konzepte werden in den weiteren Prozess der räumlichen Entwicklung des Rheinischen Reviers eingespeist.


 

Im Rahmen des Projektes werden in Kleingruppen Beiträge für den Johannes-Göderitz-Wettbewerb erarbeitet werden. Das Lehrprojekt ist zugleich Bestandteil des Projektes Die Post-Pandemische Stadt gefördert durch die Nationale Stadtentwicklungspolitik – Fachlicher Nachwuchs entwirft Zukunft.

Das Projekt findet in Kooperation mit dem gleichnamigen Bachelorprojekt des Fachgebietes statt.

Fachgebiet Städtebau und Siedlungswesen | Prof. Angela Million | Institut für Stadt- und Regionalplanung | TU Berlin