DFG:
Der Cam­pus als Leit­bild
und Praxis in lokalen Bildungslandschaften
Campus Efeuweg
2019 – 2021

Thema

Gebaute Bildungslandschaften gehen über die Kooperation von Organisationen der Bildung, Betreuung und Erziehung hinaus. Sie sind im Stadtraum sichtbar und streben eine nachhaltige Materialisierung an. Das Forschungsprojekt „Der Campus als Leitbild und Praxis in Lokalen Bildungslandschaften“ untersucht, wie die verschiedenen Einrichtungen eines Bildungscampus zu einem gemeinsamen inhaltlichen und baulich-gestalterischen Konzept kommen und wie sie dieses umsetzen. Darüber hinaus werden auch die jugendlichen Nutzer und Nutzerinnen der Bildungslandschaft nach ihren Erfahrungen befragt: Wie nehmen sie den Campus wahr und wie nutzen sie diesen? Um die Sichtweisen der Beteiligten in den Einrichtungen und der Jugendlichen besser verstehen und einordnen zu können, werden die untersuchten Bildungslandschaften auch kartographisch und raumanalytisch erfasst.

 

Forschung

Damit sind drei Perspektiven kennzeichnend für das Forschungsprojekt:
Innere Perspektive der NutzerInnen
Wie nehmen die Kinder und Jugendlichen den Campus wahr und wie beurteilen sie ihn? Welche Meinungen und Praktiken der Vertreter und Vertreterinnen der Institutionen können identifiziert werden?

Prozessuale Analyse der Campusentwicklung
Wie verändert sich die Sicht der Akteure und Akteurinnen, aber auch die Bildungslandschaft als Raum im Laufe der Zeit?

Kollektive Aktivitäten der AkteurInnen
Welche Berichte und Handlungen der sozialen Gruppen auf dem Campus und in den Campusgremien lassen sich beobachten?

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Zusammenhang der sozialen und materiellen Dimension. Wie ist beispielsweise der Zugang zum Campus gestaltet und wie sind die dortigen Einrichtungen räumlich miteinander verbunden oder voneinander getrennt? Wie beeinflusst das die Nutzer und Nutzerinnen? Wie werden die Vorstellungen und Ideen der Einrichtungen räumlich umgesetzt? Welche Bedeutung hat dabei die Campusform? In welcher Weise zeigen sich Wahrnehmung, Nutzung, Aneignung und Gestaltung des Raumes durch die Nutzer und Nutzerinnen des Campus? In welchem Zusammenspiel stehen das Soziale (zum Beispiel das Verhalten von Gruppen) und das Materielle (also die räumliche Gestaltung des Campus)?

Um diese Fragen beantworten zu können, ist das Forschungsvorhaben in zwei Projektbausteine unterteilt. Projektbaustein 1 beschäftigt sich mit der Perspektive der Einrichtungen auf dem Campus, deren gemeinsamen Sichtweisen und deren Zusammenarbeit mit anderen. Projektbaustein 2 befasst sich mit den Nutzern und Nutzerinnen des Campus und wie diese den Raum erleben und ihn sich zu eigen machen.

 

DFG:
Der Cam­pus als Leit­bild
und Pra­xis in loka­len Bil­dungs­land­schaf­ten
Cam­pus Efeu­weg
2019 – 2021

Thema

Gebaute Bil­dungs­land­schaf­ten gehen über die Koope­ra­tion von Orga­ni­sa­tio­nen der Bil­dung, Betreu­ung und Erzie­hung hin­aus. Sie sind im Stadt­raum sicht­bar und stre­ben eine nach­hal­tige Mate­ria­li­sie­rung an. Das For­schungs­pro­jekt „Der Cam­pus als Leit­bild und Pra­xis in Loka­len Bil­dungs­land­schaf­ten“ unter­sucht, wie die ver­schie­de­nen Ein­rich­tun­gen eines Bil­dungs­cam­pus zu einem gemein­sa­men inhalt­li­chen und bau­lich-gestal­te­ri­schen Kon­zept kom­men und wie sie die­ses umset­zen. Dar­über hin­aus wer­den auch die jugend­li­chen Nut­zer und Nut­ze­rin­nen der Bil­dungs­land­schaft nach ihren Erfah­run­gen befragt: Wie neh­men sie den Cam­pus wahr und wie nut­zen sie die­sen? Um die Sicht­wei­sen der Betei­lig­ten in den Ein­rich­tun­gen und der Jugend­li­chen bes­ser ver­ste­hen und ein­ord­nen zu kön­nen, wer­den die unter­such­ten Bil­dungs­land­schaf­ten auch kar­to­gra­phisch und raum­ana­ly­tisch erfasst.

 

For­schung

Damit sind drei Per­spek­ti­ven kenn­zeich­nend für das For­schungs­pro­jekt:
Innere Per­spek­tive der Nut­ze­rIn­nen
Wie neh­men die Kin­der und Jugend­li­chen den Cam­pus wahr und wie beur­tei­len sie ihn? Wel­che Mei­nun­gen und Prak­ti­ken der Ver­tre­ter und Ver­tre­te­rin­nen der Insti­tu­tio­nen kön­nen iden­ti­fi­ziert wer­den?

Pro­zes­suale Ana­lyse der Cam­pus­ent­wick­lung
Wie ver­än­dert sich die Sicht der Akteure und Akteu­rin­nen, aber auch die Bil­dungs­land­schaft als Raum im Laufe der Zeit?

Kol­lek­tive Akti­vi­tä­ten der Akteu­rIn­nen
Wel­che Berichte und Hand­lun­gen der sozia­len Grup­pen auf dem Cam­pus und in den Cam­pus­gre­mien las­sen sich beob­ach­ten?

Ein beson­de­rer Schwer­punkt liegt auf dem Zusam­men­hang der sozia­len und mate­ri­el­len Dimen­sion. Wie ist bei­spiels­weise der Zugang zum Cam­pus gestal­tet und wie sind die dor­ti­gen Ein­rich­tun­gen räum­lich mit­ein­an­der ver­bun­den oder von­ein­an­der getrennt? Wie beein­flusst das die Nut­zer und Nut­ze­rin­nen? Wie wer­den die Vor­stel­lun­gen und Ideen der Ein­rich­tun­gen räum­lich umge­setzt? Wel­che Bedeu­tung hat dabei die Cam­pus­form? In wel­cher Weise zei­gen sich Wahr­neh­mung, Nut­zung, Aneig­nung und Gestal­tung des Rau­mes durch die Nut­zer und Nut­ze­rin­nen des Cam­pus? In wel­chem Zusam­men­spiel ste­hen das Soziale (zum Bei­spiel das Ver­hal­ten von Grup­pen) und das Mate­ri­elle (also die räum­li­che Gestal­tung des Cam­pus)?

Um diese Fra­gen beant­wor­ten zu kön­nen, ist das For­schungs­vor­ha­ben in zwei Pro­jekt­bau­steine unter­teilt. Pro­jekt­bau­stein 1 beschäf­tigt sich mit der Per­spek­tive der Ein­rich­tun­gen auf dem Cam­pus, deren gemein­sa­men Sicht­wei­sen und deren Zusam­men­ar­beit mit ande­ren. Pro­jekt­bau­stein 2 befasst sich mit den Nut­zern und Nut­ze­rin­nen des Cam­pus und wie diese den Raum erle­ben und ihn sich zu eigen machen.