Wett­be­werb

Ziel des stu­den­ti­schen Wett­be­werbs CAM­PUS­MEILE war es, den Alle­en­ring in Frank­furt am Main städ­te­bau­lich neu zu gestal­ten, die zahl­rei­chen For­schungs- & Bil­dungs­ein­rich­tun­gen mit­ein­an­der zu ver­knüp­fen und einen funk­tio­na­len Zusam­men­hang zwi­schen den Ein­rich­tun­gen ent­lang des Alle­en­rings her­zu­stel­len. Die Detail­lie­rung erfolgte ent­lang von drei Mei­len­stei­nen, die als Ver­tie­fungs­aus­schnitte her­vor­ge­ho­ben wur­den. Zudem stellt die Mobi­li­tät im Ent­wurfs­ge­biet eine große Her­aus­for­de­rung für die Stu­die­ren­den dar, da Frank­furts Infra­struk­tur stark vom MIV domi­niert wird. Hier wur­den inno­va­tive und inte­grierte Lösungs­an­sätze erwar­tet, die den MIV nicht ver­drän­gen, aber seine nega­ti­ven Ein­flüsse min­dern kön­nen. 

Publi­ka­tion
Preis­trä­ger
LEA – Lern­er­leb­nis­al­lee
Jasper Lip­pert
Lena Maaß
Anton Wohl­dorf

Aus­züge aus der Begrün­dung der Jury

„Der Ent­wurf LEA setzt auf die Ver­net­zung von räum­li­chen und sozia­len Ange­bo­ten, um die Grund­lage für eine leben­dige Urba­ni­tät zu bil­den. Dazu über­tra­gen die Verfasser*innen die Qua­li­tät der Nibe­lun­gen­al­lee auf die gesamte Cam­pus­meile, ohne dem über Jahr­zehnte gewach­se­nen Cha­rak­ter der Allee ver­haf­tet zu blei­ben. Denn sie defi­nie­ren den Städ­te­bau über tra­di­tio­nelle Werk­zeuge hin­aus, als leben­di­gen und aneig­nungs­fä­hi­gen Stadt­raum für alle Ziel­grup­pen.“

„Das zen­trale Thema des Ent­wurfs LEA liegt in der Ver­net­zung von urba­nem Leben. Dabei den­ken die Entwurfsverfasser*innen den Städ­te­bau über tra­di­tio­nelle Werk­zeuge hin­aus und defi­nie­ren die Cam­pus­meile als erleb­ba­ren Stadt­raum für die Social Com­mu­nity.“

Preis­trä­ger

Cam­pus auf der Meile

Maxi­mi­lian Mohr
Esther Schwed­ler

Aus­züge aus der Begrün­dung der Jury

„Die Verfasser*innen ent­wi­ckeln ein viel­schich­ti­ges Gesamt­kon­zept. Die drei Abschnitte des Alle­en­rings mit den jeweils zuge­ord­ne­ten Bil­dungs­ein­rich­tun­gen wer­den in ihrem spe­zi­fi­schen Cha­rak­ter inter­pre­tiert und ver­stärkt. Die Cam­pus­meile wird als ‚Rund­lauf‘ zwi­schen den gro­ßen Grün­räu­men Cam­pus Westend und Fried­hof geführt, dabei der Ver­lauf der Meile auf den Cam­pus Westend umge­lei­tet.“

„Ein Ent­wurf, der eine ein­ge­hende Ana­lyse der Gege­ben­hei­ten über­setzt in eine Mischung aus Vision und Prag­ma­tis­mus, sorg­fäl­tig bear­bei­tet bis ins Detail.“

Preis­trä­ger

Impuls.Campus

Natha­lie Denstorff
Hilde Rosen­boom
Janina Schwab

Aus­züge aus der Begrün­dung der Jury

„Die Arbeit Impuls.Campus bil­det die Cam­pus­meile auf der Grund­lage der über­ge­ord­ne­ten Kate­go­rien Arbei­ten, Begeg­nung und For­schung, wel­chen die Anfor­de­rungs­pro­file der unter­schied­li­chen Nut­zer­grup­pen zu Grunde gelegt wer­den. Dar­aus ent­wi­ckeln die Entwurfsverfasser*innen ein schlüs­si­ges Gesamt­kon­zept und für die Mei­len­steine Lösun­gen mit hoher Ver­dich­tung.“

„Der Ent­wurf Impuls.Campus ist ein glaub­haf­ter, weil umfas­send und inten­siv bear­bei­te­ter städ­te­bau­li­cher Bei­trag. Er wurde sehr stark aus der Nut­zer­per­spek­tive ent­wi­ckelt, dabei aus den Nut­zungs­an­sprü­chen räum­li­che Sze­na­rien ent­wi­ckelt. So ent­ste­hen aus­ge­wo­gene Ange­bote im öffent­li­chen Raum mit pas­sen­der Zuord­nung der Räume zur Cam­pus­meile.“