B5 I Bachelor Auftragsprojekt
WS 2022/23
Klimaschutzquartier Hohen Neuendorf – Wohnvielfalt im Zentrum gestalten
Projektseminar Auftragsprojekt Bachelor
WS 2022/23
Dozentin
Prof. Angela Million
Dr. Anna Juliane Heinrich
Typ
Auftragsprojekt
LV-Nr.
06361300 L50
Umfang
2 SWS / 12 ECTS
Raum
Atelier, Raum SE-RH 006 (unter Vorbehalt)
Termine
Zeit/ Turnus:

Montag 14:00 - 16:00 Uhr, wöchentlich

(1. Termin ist nach der Projektplatzvergabe!)
Titelbild:

Klimaschutzquartier Hohen Neuendorf – Wohnvielfalt im Zentrum gestalten

PROJEKTBESCHREIBUNG

„Wann kommt Hohen Neuendorf zu einem Stadtzentrum?“ fragte die Märkische Oderzeitung im Januar 2022. Und tatsächlich: Bereits 2016 beschloss die Stadtverordnetenversammlung Hohen Neuendorfs die Einleitung von vorbereitenden Untersuchungen für die Durchführung einer städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme. Eine circa 35 Hektar große Fläche im Zentrum der Stadt soll entwickelt werden – doch ein Baustart ist bislang nicht absehbar. Obschon in den vergangenen Jahren Gutachten eingeholt, Veranstaltungen zur Bürgerbeteiligung durchgeführt wurden und ein grobes städtebauliches Konzept erstellt wurde, hemmen zersplitterte Eigentumsverhältnisse und differierende Vorstellungen über städtebauliche Dichten bisher den Start. Kontroversen bestanden und bestehen teilweise im Hinblick auf verschiedene inhaltliche Fragestellung der großflächigen Entwicklung – unter anderem der Fragen nach dem Umgang mit Kleingärten sowie wünschenswerter Wohnformen und Gebäudetypologien. Aber auch der Entwicklungsprozess und die anzuwendenden städtebaulichen Instrumente sind strittig – im Gespräch sind eine städtebauliche Entwicklungsmaßnahme aber auch einzelne B-Pläne für Teilgebiete. Vor diesem Hintergrund bekam das Vorhaben im April 2022 von der Stadtverordnete​n​versammlung einen weiteren Dämpfer: Einer der drei Aufstellungs​beschlüsse für B-Pläne für Teilgebiete der Entwicklungsfläche wurde nicht gebilligt.

Einigkeit besteht in der Stadt in der Zielstellung, dass etwa 1/3 aller Wohnungen mietpreisgedämpft oder als Sozialbauwohnungen errichtet werden sollen. Aber auch hier bestehen Befürchtungen, wie sich diese Gebäude harmonisch in die Umgebung einfügen können – vielfach ist das Bild des sozialen Wohnungsbaus mit negativen Vorstellungen von Großsiedlungen aus den 1970er Jahren besetzt.

Damit bleibt ein seltenes Potenzial bis dato ungenutzt: großzügige, zusammenhängende Entwicklungsflächen im Zentrum einer wachsenden Stadt.

In den anhaltenden Diskurs um die Entwicklungsflächen in Hohen Neuendorf bringt sich das Bachelor-Auftragsprojekt ein und setzt mit inspirierenden städtebaulichen Entwürfen für die Zentrumsentwicklung der Mittelstadt neue Impulse. Veränderungen brauchen Mut und Vorstellungskraft.

PLANGEBIET UND PLANUNGSAUFTRAG

Hohen Neuendorf liegt im brandenburgischen Landkreis Oberhavel zwischen der Havel im Westen, dem Naturpark Barnim im Osten und Berlin Reinickendorf im Süden. Die Mittelstadt hat 26.700 Einwohner:innen. Das 35 Hektar große Plangebiet liegt zentrumsnah beiderseits der Oranienburger Straße (B96) und ist an den ÖPNV gut angebunden (S-Bahnhof fußläufig erreichbar, Buslinie (im Probebetrieb)).

Der Planungsauftrag besteht darin, ein Klimaschutzquartier zu entwickeln, welches vorwiegend dem Wohnen dient, aber auch Grün- und Freiflächen, Wohnfolgeinfrastrukturen und Gewerbe vorsieht. Besonderer Bedarf besteht im Hinblick auf die Schaffung bezahlbaren Wohnraums, nicht nur für Familien, sondern insbesondere auch für Alleinstehende (z. B. Auszubildende und Senior:innen). In Ergänzung zu den heute in Hohen Neuendorf überwiegenden Ein- und Zweifamilienhausgebieten in offener Bauweise sollen auf diesen Flächen daher verstärkt
Mehrfamilienhäuser/Geschosswohnungsbauten vorgesehen werden. Zentraler Teil der Projektarbeit wird eine intensive Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Wohnbautypologien, deren Nachhaltigkeit und Flächenverbrauch, sowie die Entwicklung geeigneter Gebäudetypologien für Hohen Neuendorf sein.

Als Planungsgrundlage kann auf das Leitbild der Stadt von 2010 sowie das Integrierte Stadtentwicklungskonzept von 2017 zurückgegriffen werden. Auch die Dokumentationen der verschiedenen Bürgerbeteiligungsformate geben wichtige Hinweise für die Entwurfsarbeit.

Seitens des Fachbereichs Bauen der Stadt Hohen Neuendorf besteht großes Interesse an studentischen Ideen zur weiteren Entwicklung des Zentrums. Vertreter:innen der Bauverwaltung werden daher im Projektverlauf als Ansprechpartner:innen zur Verfügung stehen und Feedback zu den Entwürfen geben.

PROJEKTARBEIT

Das Bachelor-Auftragsprojekt wird als Entwurfsarbeit durchgeführt. Entsprechend wird fast durchgehend in Kleingruppen (je 2–3 Personen) gearbeitet. Die Abgabeleistung pro Kleingruppe ist ein städtebaulicher Entwurf u. a. inklusive Konzept, Analysen, typologischen Studien, Rahmenplan (M. 1:2.500), Gestaltungsplan (M. 1:1.000), Vertiefungsbereichen (M. 1:500), Perspektiven und Schnitten –dargestellt auf Plakaten, im Modell und in einer Broschüre.

Gerahmt wird die Entwurfsarbeit in Kleingruppen, durch einen gemeinsamen Projektauftakt und -abschluss. Zu Semesterbeginn werden gemeinsam notwendige Grundlagen erarbeitet (z. B. in Form von Infografiken und Referaten). Zum Semesterabschluss werden übergeordnete Erkenntnisse der Entwurfsarbeit gemeinsam reflektiert und für den Projektbasar am ISR aufbereitet (u.a. in Form von Postern, einer Präsentation, einer gemeinsamen Broschüre).

Die Veranstaltung richtet sich explizit an Studierende mit Entwurfserfahrung. Grundlagen des Entwerfens und der Plandarstellung sind nicht Inhalt des Projektes. Das Auftragsprojekt basiert auf einer hohen Selbstständigkeit der Studierenden.

 

Bachelor Auftragsprojekt (5. Semester) mit Frau Dr. Anna Juliane Heinrich, Fachgebiet Städtebau und Siedlungswesen, Sekr. B9

Titelbild:
B5 I Bachelor Auftragsprojekt

Klimaschutzquartier Hohen Neuendorf – Wohnvielfalt im Zentrum gestalten

Projektseminar Auftragsprojekt Bachelor

Dozentin:
Prof. Angela Million
Dr. Anna Juliane Heinrich
Typ: Auftragsprojekt
Sprache: DE
LV-Nr.: 06361300 L50
Umfang: 2 SWS / 12 ECTS
Raum: Atelier, Raum SE-RH 006 (unter Vorbehalt)
Termine: Zeit/ Turnus:

Montag 14:00 - 16:00 Uhr, wöchentlich

(1. Termin ist nach der Projektplatzvergabe!)
Abbildung:

Klimaschutzquartier Hohen Neuendorf – Wohnvielfalt im Zentrum gestalten

PROJEKTBESCHREIBUNG

„Wann kommt Hohen Neuendorf zu einem Stadtzentrum?“ fragte die Märkische Oderzeitung im Januar 2022. Und tatsächlich: Bereits 2016 beschloss die Stadtverordnetenversammlung Hohen Neuendorfs die Einleitung von vorbereitenden Untersuchungen für die Durchführung einer städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme. Eine circa 35 Hektar große Fläche im Zentrum der Stadt soll entwickelt werden – doch ein Baustart ist bislang nicht absehbar. Obschon in den vergangenen Jahren Gutachten eingeholt, Veranstaltungen zur Bürgerbeteiligung durchgeführt wurden und ein grobes städtebauliches Konzept erstellt wurde, hemmen zersplitterte Eigentumsverhältnisse und differierende Vorstellungen über städtebauliche Dichten bisher den Start. Kontroversen bestanden und bestehen teilweise im Hinblick auf verschiedene inhaltliche Fragestellung der großflächigen Entwicklung – unter anderem der Fragen nach dem Umgang mit Kleingärten sowie wünschenswerter Wohnformen und Gebäudetypologien. Aber auch der Entwicklungsprozess und die anzuwendenden städtebaulichen Instrumente sind strittig – im Gespräch sind eine städtebauliche Entwicklungsmaßnahme aber auch einzelne B-Pläne für Teilgebiete. Vor diesem Hintergrund bekam das Vorhaben im April 2022 von der Stadtverordnete​n​versammlung einen weiteren Dämpfer: Einer der drei Aufstellungs​beschlüsse für B-Pläne für Teilgebiete der Entwicklungsfläche wurde nicht gebilligt.

Einigkeit besteht in der Stadt in der Zielstellung, dass etwa 1/3 aller Wohnungen mietpreisgedämpft oder als Sozialbauwohnungen errichtet werden sollen. Aber auch hier bestehen Befürchtungen, wie sich diese Gebäude harmonisch in die Umgebung einfügen können – vielfach ist das Bild des sozialen Wohnungsbaus mit negativen Vorstellungen von Großsiedlungen aus den 1970er Jahren besetzt.

Damit bleibt ein seltenes Potenzial bis dato ungenutzt: großzügige, zusammenhängende Entwicklungsflächen im Zentrum einer wachsenden Stadt.

In den anhaltenden Diskurs um die Entwicklungsflächen in Hohen Neuendorf bringt sich das Bachelor-Auftragsprojekt ein und setzt mit inspirierenden städtebaulichen Entwürfen für die Zentrumsentwicklung der Mittelstadt neue Impulse. Veränderungen brauchen Mut und Vorstellungskraft.

PLANGEBIET UND PLANUNGSAUFTRAG

Hohen Neuendorf liegt im brandenburgischen Landkreis Oberhavel zwischen der Havel im Westen, dem Naturpark Barnim im Osten und Berlin Reinickendorf im Süden. Die Mittelstadt hat 26.700 Einwohner:innen. Das 35 Hektar große Plangebiet liegt zentrumsnah beiderseits der Oranienburger Straße (B96) und ist an den ÖPNV gut angebunden (S-Bahnhof fußläufig erreichbar, Buslinie (im Probebetrieb)).

Der Planungsauftrag besteht darin, ein Klimaschutzquartier zu entwickeln, welches vorwiegend dem Wohnen dient, aber auch Grün- und Freiflächen, Wohnfolgeinfrastrukturen und Gewerbe vorsieht. Besonderer Bedarf besteht im Hinblick auf die Schaffung bezahlbaren Wohnraums, nicht nur für Familien, sondern insbesondere auch für Alleinstehende (z. B. Auszubildende und Senior:innen). In Ergänzung zu den heute in Hohen Neuendorf überwiegenden Ein- und Zweifamilienhausgebieten in offener Bauweise sollen auf diesen Flächen daher verstärkt
Mehrfamilienhäuser/Geschosswohnungsbauten vorgesehen werden. Zentraler Teil der Projektarbeit wird eine intensive Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Wohnbautypologien, deren Nachhaltigkeit und Flächenverbrauch, sowie die Entwicklung geeigneter Gebäudetypologien für Hohen Neuendorf sein.

Als Planungsgrundlage kann auf das Leitbild der Stadt von 2010 sowie das Integrierte Stadtentwicklungskonzept von 2017 zurückgegriffen werden. Auch die Dokumentationen der verschiedenen Bürgerbeteiligungsformate geben wichtige Hinweise für die Entwurfsarbeit.

Seitens des Fachbereichs Bauen der Stadt Hohen Neuendorf besteht großes Interesse an studentischen Ideen zur weiteren Entwicklung des Zentrums. Vertreter:innen der Bauverwaltung werden daher im Projektverlauf als Ansprechpartner:innen zur Verfügung stehen und Feedback zu den Entwürfen geben.

PROJEKTARBEIT

Das Bachelor-Auftragsprojekt wird als Entwurfsarbeit durchgeführt. Entsprechend wird fast durchgehend in Kleingruppen (je 2–3 Personen) gearbeitet. Die Abgabeleistung pro Kleingruppe ist ein städtebaulicher Entwurf u. a. inklusive Konzept, Analysen, typologischen Studien, Rahmenplan (M. 1:2.500), Gestaltungsplan (M. 1:1.000), Vertiefungsbereichen (M. 1:500), Perspektiven und Schnitten –dargestellt auf Plakaten, im Modell und in einer Broschüre.

Gerahmt wird die Entwurfsarbeit in Kleingruppen, durch einen gemeinsamen Projektauftakt und -abschluss. Zu Semesterbeginn werden gemeinsam notwendige Grundlagen erarbeitet (z. B. in Form von Infografiken und Referaten). Zum Semesterabschluss werden übergeordnete Erkenntnisse der Entwurfsarbeit gemeinsam reflektiert und für den Projektbasar am ISR aufbereitet (u.a. in Form von Postern, einer Präsentation, einer gemeinsamen Broschüre).

Die Veranstaltung richtet sich explizit an Studierende mit Entwurfserfahrung. Grundlagen des Entwerfens und der Plandarstellung sind nicht Inhalt des Projektes. Das Auftragsprojekt basiert auf einer hohen Selbstständigkeit der Studierenden.

 

Bachelor Auftragsprojekt (5. Semester) mit Frau Dr. Anna Juliane Heinrich, Fachgebiet Städtebau und Siedlungswesen, Sekr. B9

Klimaschutzquartier Hohen Neuendorf – Wohnvielfalt im Zentrum gestalten

PROJEKTBESCHREIBUNG

„Wann kommt Hohen Neuendorf zu einem Stadtzentrum?“ fragte die Märkische Oderzeitung im Januar 2022. Und tatsächlich: Bereits 2016 beschloss die Stadtverordnetenversammlung Hohen Neuendorfs die Einleitung von vorbereitenden Untersuchungen für die Durchführung einer städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme. Eine circa 35 Hektar große Fläche im Zentrum der Stadt soll entwickelt werden – doch ein Baustart ist bislang nicht absehbar. Obschon in den vergangenen Jahren Gutachten eingeholt, Veranstaltungen zur Bürgerbeteiligung durchgeführt wurden und ein grobes städtebauliches Konzept erstellt wurde, hemmen zersplitterte Eigentumsverhältnisse und differierende Vorstellungen über städtebauliche Dichten bisher den Start. Kontroversen bestanden und bestehen teilweise im Hinblick auf verschiedene inhaltliche Fragestellung der großflächigen Entwicklung – unter anderem der Fragen nach dem Umgang mit Kleingärten sowie wünschenswerter Wohnformen und Gebäudetypologien. Aber auch der Entwicklungsprozess und die anzuwendenden städtebaulichen Instrumente sind strittig – im Gespräch sind eine städtebauliche Entwicklungsmaßnahme aber auch einzelne B-Pläne für Teilgebiete. Vor diesem Hintergrund bekam das Vorhaben im April 2022 von der Stadtverordnete​n​versammlung einen weiteren Dämpfer: Einer der drei Aufstellungs​beschlüsse für B-Pläne für Teilgebiete der Entwicklungsfläche wurde nicht gebilligt.

Einigkeit besteht in der Stadt in der Zielstellung, dass etwa 1/3 aller Wohnungen mietpreisgedämpft oder als Sozialbauwohnungen errichtet werden sollen. Aber auch hier bestehen Befürchtungen, wie sich diese Gebäude harmonisch in die Umgebung einfügen können – vielfach ist das Bild des sozialen Wohnungsbaus mit negativen Vorstellungen von Großsiedlungen aus den 1970er Jahren besetzt.

Damit bleibt ein seltenes Potenzial bis dato ungenutzt: großzügige, zusammenhängende Entwicklungsflächen im Zentrum einer wachsenden Stadt.

In den anhaltenden Diskurs um die Entwicklungsflächen in Hohen Neuendorf bringt sich das Bachelor-Auftragsprojekt ein und setzt mit inspirierenden städtebaulichen Entwürfen für die Zentrumsentwicklung der Mittelstadt neue Impulse. Veränderungen brauchen Mut und Vorstellungskraft.

PLANGEBIET UND PLANUNGSAUFTRAG

Hohen Neuendorf liegt im brandenburgischen Landkreis Oberhavel zwischen der Havel im Westen, dem Naturpark Barnim im Osten und Berlin Reinickendorf im Süden. Die Mittelstadt hat 26.700 Einwohner:innen. Das 35 Hektar große Plangebiet liegt zentrumsnah beiderseits der Oranienburger Straße (B96) und ist an den ÖPNV gut angebunden (S-Bahnhof fußläufig erreichbar, Buslinie (im Probebetrieb)).

Der Planungsauftrag besteht darin, ein Klimaschutzquartier zu entwickeln, welches vorwiegend dem Wohnen dient, aber auch Grün- und Freiflächen, Wohnfolgeinfrastrukturen und Gewerbe vorsieht. Besonderer Bedarf besteht im Hinblick auf die Schaffung bezahlbaren Wohnraums, nicht nur für Familien, sondern insbesondere auch für Alleinstehende (z. B. Auszubildende und Senior:innen). In Ergänzung zu den heute in Hohen Neuendorf überwiegenden Ein- und Zweifamilienhausgebieten in offener Bauweise sollen auf diesen Flächen daher verstärkt
Mehrfamilienhäuser/Geschosswohnungsbauten vorgesehen werden. Zentraler Teil der Projektarbeit wird eine intensive Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Wohnbautypologien, deren Nachhaltigkeit und Flächenverbrauch, sowie die Entwicklung geeigneter Gebäudetypologien für Hohen Neuendorf sein.

Als Planungsgrundlage kann auf das Leitbild der Stadt von 2010 sowie das Integrierte Stadtentwicklungskonzept von 2017 zurückgegriffen werden. Auch die Dokumentationen der verschiedenen Bürgerbeteiligungsformate geben wichtige Hinweise für die Entwurfsarbeit.

Seitens des Fachbereichs Bauen der Stadt Hohen Neuendorf besteht großes Interesse an studentischen Ideen zur weiteren Entwicklung des Zentrums. Vertreter:innen der Bauverwaltung werden daher im Projektverlauf als Ansprechpartner:innen zur Verfügung stehen und Feedback zu den Entwürfen geben.

PROJEKTARBEIT

Das Bachelor-Auftragsprojekt wird als Entwurfsarbeit durchgeführt. Entsprechend wird fast durchgehend in Kleingruppen (je 2–3 Personen) gearbeitet. Die Abgabeleistung pro Kleingruppe ist ein städtebaulicher Entwurf u. a. inklusive Konzept, Analysen, typologischen Studien, Rahmenplan (M. 1:2.500), Gestaltungsplan (M. 1:1.000), Vertiefungsbereichen (M. 1:500), Perspektiven und Schnitten –dargestellt auf Plakaten, im Modell und in einer Broschüre.

Gerahmt wird die Entwurfsarbeit in Kleingruppen, durch einen gemeinsamen Projektauftakt und -abschluss. Zu Semesterbeginn werden gemeinsam notwendige Grundlagen erarbeitet (z. B. in Form von Infografiken und Referaten). Zum Semesterabschluss werden übergeordnete Erkenntnisse der Entwurfsarbeit gemeinsam reflektiert und für den Projektbasar am ISR aufbereitet (u.a. in Form von Postern, einer Präsentation, einer gemeinsamen Broschüre).

Die Veranstaltung richtet sich explizit an Studierende mit Entwurfserfahrung. Grundlagen des Entwerfens und der Plandarstellung sind nicht Inhalt des Projektes. Das Auftragsprojekt basiert auf einer hohen Selbstständigkeit der Studierenden.

 

Bachelor Auftragsprojekt (5. Semester) mit Frau Dr. Anna Juliane Heinrich, Fachgebiet Städtebau und Siedlungswesen, Sekr. B9

Fachgebiet Städtebau und Siedlungswesen | Prof. Angela Million | Institut für Stadt- und Regionalplanung | TU Berlin